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Kamerun – Afrika zwischen Schimpansen und Pygmäen

04 Fest mini

Mittwoch, 15.10.2014, 19:30 Uhr, Gemeindehaus Uhlbach, Passeier Str. 7

Bildbericht von Wolf Wölfel

Kamerun, bis 1919 deutsche Kolonie, ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben, obwohl die Vielfalt des afrikanischen Kontinents sich hier im Kleinen wiederfindet. Über die berühmte Ringroad erreichen wir den Mount Oku, beobachten Schimpansen im Urwald, treffen auf einige Gorillafamilien im Lobeke-Nationalpark am Rand des Kongobeckens, feiern mit den Pygmäen im Regenwald und überschreiten den Mount Kamerun, mit 4100 m der höchste Berg Westafrikas.

Eintritt: 6 € / Mitglieder 4 €

Zur Geschichte Kameruns (aus http://wikitravel.org/de/Kamerun):

Bevor die Europäer in Afrika sich Gebiete als Kolonien unterwarfen, waren die meisten Volksstämme unabhängig. Lediglich das nördliche Gebiet war verbunden mit den angrenzenden Gebieten von Nordnigeria und Tschad. Diese Gebiete bildeten den islamisch-geprägten Staat von Kanem-Bornu. Im Süden begannen Missionare mit Verbreitung des christlichen Glaubens (z.B. Alfred Saker). 1884 schloss das Deutsche Reich einen Schutzvertrag mit dem König der Dualas (Manga Bell) und kam somit einer geplanten Besitzergreifung durch Großbritannien zuvor. Daher hieß diese Kolonie "Deutsches Schutzgebiet von Kamerun". Das Deutsche Reich hatte aufgrund des Schutzvertrages Anspruch auf des gesamte Hinterland und setzte diesen auch hoheitlich durch. Eine Kündigung des Schutzvertrages wurde verhindert durch einen Hochverratsprozess und endete mit der Hinrichtung von Manga Bell, obwohl viele Vertreter der christlichen Kirchen dagegen protestierten oder wenigstens Milde verlangten. In der deutschen Kolonialzeit wurde mit dem Eisenbahnbau begonnen und eine funktionierende Verwaltung aufgebaut, Plantagen angelegt, die bis heute eine wirtschaftliche Grundlage weiter Teile der Bevölkerung darstellen. Im ersten Weltkrieg gab es heftige Kämpfe zwischen den zählenmäßig unterlegenen Deutsch-kamerunischen Truppen und den britischen und französischen Kolonialtruppen bis 1916 die deutschen Schutztruppen kapitulierten. Nach dem ersten Weltkrieg war Kamerun geteilt. Wobei Großbritannien nur einen Streifen entlang der Grenze zu Nigeria übernahm und Frankreich alles andere. Im zweiten Weltkrieg wurden auch französisch-kamerunische Truppen an der Seite der Alliierten gegen die Achsenmächte und deren Vasallen (Vichy-Frankreich) eingesetzt. 1960 Kamerun erlangt die Unabhängigkeit von Frankreich. 1961 ein Teil des britisch verwalteten Gebietes kommt zurück zu Kamerun (Nord-West und Süd-West). Erster Präsident Ahidjo, seit 1984 Präsident Biya. Die Wirtschaft ist heute konzentriert in Douala und Yaounde.

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